Neues Buch von Daniel Hell: «Fragile Psyche. Von Umbrüchen und Aufbrüchen»

Der Psychiater und Psychotherapeut Prof. em. Dr. med. Daniel Hell hat ein neues Buch veröffentlicht. In «Fragile Psyche. Von Umbrüchen und Aufbrüchen» beschreibt er, weshalb seelische Verletzlichkeit zum Menschsein gehört – und weshalb Krisen nicht nur Leid bedeuten, sondern auch Entwicklung ermöglichen können. Daniel Hell leitete an der Privatklinik Hohenegg das Kompetenzzentrum für Depression und Angst und ist der Klinik bis heute verbunden, wo er weiterhin eine ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Sprechstunde führt.

Mit seinem neuen Buch «Fragile Psyche. Von Umbrüchen und Aufbrüchen» richtet Daniel Hell den Blick auf ein Thema, das aktueller kaum sein könnte: die Verletzlichkeit der menschlichen Psyche. Darin zeigt der erfahrene Psychiater und Psychotherapeut, weshalb seelische Fragilität kein Zeichen von Schwäche ist, sondern ein grundlegendes Merkmal des Menschseins – und weshalb gerade Krisen auch Entwicklung und neue Perspektiven ermöglichen können.

Die Psyche – verletzlich und entwicklungsfähig

Die menschliche Psyche ist empfindlich. Lebenskrisen, Verluste, Überforderungen oder gesellschaftliche Umbrüche können sie aus dem Gleichgewicht bringen. Gleichzeitig eröffnet genau diese Verletzlichkeit Möglichkeiten für persönliche Entwicklung.

In seinem Buch beschreibt Daniel Hell, dass menschliche Lebensgeschichten selten geradlinig verlaufen. Sie sind geprägt von Einbrüchen und Aufbrüchen, von Phasen der Unsicherheit ebenso wie von Momenten der Neuorientierung. Gerade in Krisen können Menschen neue Perspektiven auf ihr Leben gewinnen und innere Ressourcen entdecken.

Hell verbindet dabei klinische Erfahrung, psychotherapeutische Einsichten und gesellschaftliche Beobachtungen. Sein Anliegen ist es, die Fragilität der Psyche nicht zu pathologisieren, sondern als Teil der menschlichen Existenz zu verstehen. Die Fähigkeit des Menschen, über sich selbst nachzudenken und das eigene Leben zu reflektieren, macht ihn besonders – und zugleich besonders verletzlich.

Langjährige Verbundenheit mit der Privatklinik Hohenegg

Für die Privatklinik Hohenegg ist Daniel Hell seit vielen Jahren eine prägende Persönlichkeit. Nach seiner Tätigkeit als Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich leitete er an der Hohenegg das Kompetenzzentrum für Depression und Angst und trug wesentlich zur fachlichen Entwicklung dieses Bereichs bei.

Bis heute ist er der Klinik verbunden und führt an der Hohenegg eine ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Sprechstunde.

Darüber hinaus engagierte er sich mehrere Jahre im Stiftungsrat der Stiftung Hohenegg und prägte mit den von ihm initiierten Hohenegg-Gesprächen den fachlichen und gesellschaftlichen Dialog über psychische Gesundheit.

Wichtige Impulse für die Diskussion über psychische Gesundheit

Mit seinen Publikationen und Vorträgen zählt Daniel Hell seit vielen Jahren zu den prägenden Stimmen der deutschsprachigen Psychiatrie. Seine Arbeiten verbinden medizinische, psychologische und gesellschaftliche Perspektiven und plädieren für ein differenziertes Verständnis psychischer Erkrankungen.

Auch sein neues Buch knüpft an diese Tradition an. Es richtet sich sowohl an Fachpersonen als auch an interessierte Leserinnen und Leser und lädt dazu ein, psychische Verletzlichkeit nicht nur als Problem zu betrachten, sondern auch als Ausgangspunkt für Entwicklung und persönliches Wachstum.

Die Privatklinik Hohenegg gratuliert Daniel Hell herzlich zum Erscheinen seines neuen Buches und freut sich, dass seine Stimme weiterhin wichtige Impulse für Fachpersonen, Patientinnen und Patienten sowie für die gesellschaftliche Diskussion über psychische Gesundheit setzt.

Daniel Hell: Fragile Psyche. Von Umbrüchen
und Aufbrüchen. Psychosozial-Verlag, Giessen
2026. 206 S., Fr. 44.90.

Weiterführende Lektüre

Daniel Hell spricht in Interviews mit der Neuen Zürcher Zeitung, reformiert. sowie in der SonntagsZeitung über sein neues Buch, seine Sicht auf die fragile Psyche und die Kehrseite von Selbstoptimierung.

🔗 Zum Artikel in der NZZ

🔗 Zum Artikel in reformiert. 

🔗 Zum Artikel in der Sonntagszeitung 

Autor*innen

  • Sabine Claus

    Leiterin Marketing & Kommunikation

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